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Zuverlässig ballaballa: König Fußball regiert die Quote

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Das ARD-Expertenduo Delling/Netzer bei der Arbeit.

32 Mannschaften, 64 Spiele, 30 Tage – nicht nur für eingefleischte Fußballfans herrschte während der FIFA WM 2010 Ausnahmezustand: Auch für den Rest der Deutschen waren zumindest die Länderspiele der eigenen Mannschaft absolutes Pflichtprogramm!

Deutsche ‚Spielbeteiligung’

Mit ihrem ersten Auftritt versetzte unsere Nationalelf nicht nur Australien, sondern auch 28 Millionen begeisterte Bundesbürger (ab 3 Jahren) in Erstaunen. Die Niederlage gegen Serbien verfolgten – trotz unschönem Verlauf und ungünstiger Uhrzeit – immerhin 22,1 Millionen und 29,2 Millionen Fans fieberten mit, als Özil die DFB-Elf schließlich doch noch ins Achtelfinale schoß. Und auch dieses Spiel wird noch lange in Erinnerung bleiben: Den legendären 4:1-Erfolg über England verfolgten 25,7 Millionen (87 % Marktanteil), den spekakulären 4:0 Sieg über Argentinien sahen 26 Millionen Deutsche (89 % Markanteil!). Die Rekordquote jedoch lieferte das Halbfinale Deutschland gegen Titelfavorit Spanien: Hier fieberten sage und schreibe mehr als 31 Millionen Deutsche mit Jogis tapferer Elf - der bisher höchste gemessene Wert. Selbst den letzten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft, das erfolgreiche Spiel um Platz drei gegen Uruguay sahen noch 23,6 Millionen Zuschauer.

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Gefragt: die Rubrik FIFA WM 2010 unter www.sportschau.de

Doch auch die Begegnungen ohne Deutschland trumpften mit tollen Quoten in allen Zielgruppen auf. Das Eröffnungsspiel Südafrika – Mexiko sahen 8,7 Millionen, das Vorrunden-Match Brasilien – Nordkorea 13,8 Millionen und das Finale, den 1:0 Sieg von Spanien über die Niederlande sogar 25 Millionen. Vor allem die Live-Spiele um 16 Uhr erzielten in den Männerzielgruppen turnierübergreifend durchschnittlich über 60 Prozent Marktanteil!
Und nicht nur die Fernsehquoten beweisen, dass das Interesse an einer FIFA Fußball-WM nie größer war. Auch der ARD-Hörfunk meldet Rekordzahlen: Insgesamt informierten sich hier täglich 30 Millionen Menschen in Deutschland über die FIFA WM.

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Der Live-Ticker hält Fußball-Fans auf dem Laufenden.

Vermarkter und Werbetreibende zufrieden

Diese Zahlen beweisen, dass die FIFA WM nicht nur ein sportliches Großereignis ist, sondern auch Garant für Spitzenquoten bleibt: Mag sein, dass in den Straßen nicht frenetisch getanzt wurde wie 2006, doch vor den Geräten bliebt die deutsche Bevölkerung zuverlässig und flächendeckend am Ball – während des gesamten Turniers und unabhängig von deutscher Beteiligung. Ein Ergebnis, das die Vermarkter bestätigt und Werbekunden plus Sponsoren gleichermaßen freut. Im Vorfeld hatten die Unternehmen zum Erstaunen aller Vermarktungsgesellschaften besonders auf die exklusiven nationalen Werbe- und Sponsoring-Angebote zunächst zögerlich reagiert. Im Gegensatz dazu jedoch lief das Geschäft mit den regionalen Angeboten gleich hervorragend an: Die regionalen TV- und Radio-Kontingente der WDR mediagroup (WDRmg) für ‚Das Erste im Westen’´und WDR 2 beispielsweise waren im Nu ausverkauft, ohne dass sie großartig beworben wurden. Soviel sei verraten: Unter den schnellsten Kunden waren diesmal Branchen wie Versicherungen, alkoholfreie Getränke und Optiker.

Immer auf Draht

Dass die WM auf allen Kanälen gewann, zeigten auch die Zugriffszahlen auf sportschau.de. Für den SWR setzte die WDRmg digital erfolgreich das Online FIFA WM Special um. So konnten auch solche Fans stets auf dem Laufenden gehalten werden, die am Arbeitplatz und unterwegs keine Radio- oder Fernsehmöglichkeit hatten: Livestream und Live-Ticker unter www.sportschau.de/sp/fifawm2010 erfreuten sich allergrößter Beliebtheit.

Das umstrittene Tor beim Sieg von Jogis Elf gegen England.

WDRmg