Auf gleich vier internationalen Messen in New York, Washington, Berlin und Prag stellt der internationale Dokumentarfilmvertrieb united docs pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft die jüngst fertig gestellten TV-Produktionen über Südafrika vor.
„Unsere Filme beschäftigen sich aber nicht oder nur am Rande mit Toren und Titeln. Bei den Programmeinkäufern, Produzenten und Sendevertretern aus aller Welt sind besonders journalistische Stoffe mit internationaler Relevanz gefragt, die den Blick auf das richten, was dieses faszinierende Land und deren Menschen wirklich ausmacht“, erläutert Silke Spahr, Geschäftsführerin der united docs GmbH, einer Beteiligung der WDR mediagroup.
Bestes Beispiel dafür ist das filmische Portrait von Helen Zille (Foto) - eine Dokumentation über die ehemalige Bürgermeisterin von Kapstadt, die als weiße Frau dem national dominierenden African National Congress (ANC) trotzt und dabei schon zahlreiche Korruptionsfälle aufgeklärt hat. Eine weitere auf den Messen vertretene Produktion ist das 5-teilige Roadmovie „Unterwegs im südlichen Afrika“: eine Reise durch die atemberaubende Natur Südafrikas, Botswanas und Namibias, entlang endloser Küsten, Strände und durch die Wüste - immer ganz nah in der Begegnung mit den Menschen.
„Die ersten Rückmeldungen auf die von uns vorgestellten Produktionen zeigen: Deutsche Dokumentationen sind auch im WM-Jahr gefragt und genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Auf dem internationalen Markt schätzt man den fundierten investigativen Journalismus, für den die ARD und auch der WDR stehen“, blickt Silke Spahr zuversichtlich in die Zukunft.
Bildnachweis: RBB (Helen Zille), Looks Filmproduktionen GmbH