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Bühne frei für Ihren perfekten Auftritt

Mit 16:9 kommen Sie ganz groß raus.

4:3 war gestern - mit Blick auf die Zukunft hat sich die ARD entschieden, Programm und Werbung einheitlich auf das Format 16:9 umzustellen. Dieses innovative Breitbandformat eröffnet neue Perspektiven. Perfekt gerüstet, konnte Das Erste das komplette Programm bereits bis Ende 2007 auf diese neue Technologie umstellen. Bis Juni 2008 soll dies ebenso für den Bereich Werbung realisiert werden. Um Ihnen eine schnelle und einfache Umstellung zu ermöglichen, beantworten wir Ihnen im Folgenden alle wichtigen Fragen.

16:9 - Wir haben die Antworten

1. Was bedeutet 16:9?
16:9 drückt das Verhältnis von Breite zur Höhe des Bildes aus. Im Gegensatz von 4:3 wird das Fernsehbild wesentlich größer und breiter. Gegenüber der herkömmlichen Darstellung, kann bei entsprechenden Empfangsgeräten bis zu 33 Prozent mehr Bildinhalt gewonnen werden. Darüber hinaus entspricht das Breitbildformat besser den natürlichen Sehgewohnheiten des Menschen.

2. Warum stellt Das Erste die Werbung auf 16:9 um?

Die Zukunft heißt 16:9. Um einen harmonischen und zugleich marktgerechten Auftritt des Senders zu gewährleisten, ist die Umstellung notwendig. Seit geraumer Zeit läuft das gesamte Programm in Das Erste im 16:9-Format - die Werbung hingegen weiterhin in 4:3. Um unserem Anspruch gerecht zu werden, ein Programm in höchster Qualität und somit ohne Bildumschalt-Effekte zu senden, haben wir uns entschlossen, als erster TV-Sender in Deutschland auch die Werbung ab dem Eröffnungstag der Fußball-Europameisterschaft 2008 komplett in 16:9 auszustrahlen.

3. Was bedeutet die Umstellung für Sie?

Das Erste wird ab 7. Juni 2008 alle Spots in 16:9 ausstrahlen. Größere Werbeflächen bedeuten eine größere Wahrnehmung. Ihre Werbebotschaft kann jetzt noch einprägsamer den Zuschauer bzw. Endkunden erreichen. Neue visuelle Qualitäten und Möglichkeiten eröffnen Ihrem Spot noch mehr Wirkungskraft. Harmonisierende Übergänge zwischen Programm und Werbung wirken positiv und besser auf die natürlichen Sehgewohnheiten der Zuschauer ein.

4. Worauf müssen Sie zukünftig bei der Anlieferung des Sendematerials achten?

Sie haben bei einer Erstproduktion des Spots die Möglichkeit, sowohl in 4:3 und 16:9 produzieren zu lassen. 16:9 ist ein innovatives und zugleich gängiges Format, welches überall Anwendung findet. Um die Vorteile des neuen Formats zur Geltung zu bringen, sollte bei Neuproduktionen das 16:9-Format gewählt werden. Für die Ausstrahlung bis zum 7. Juni 2008 können diese einfach in ein 4:3-Letterbox-Format konvertiert werden.

5. Was ist, wenn Ihr Spot nur im 4:3 Format vorliegt?

Die Anpassung eines 4:3-Spots an das 16:9-Format ist möglich, stellt jedoch nur eine Kompromisslösung für die Übergangszeit dar. Sie können hierfür beispielsweise Ihre zuständige Postproduktion beauftragen. Darüber hinaus unterstützt Sie die WDR mediagroup GmbH jederzeit gerne.

6. Ab wann tritt die Umstellung in Kraft?

Das Programm der ARD ist bereits komplett seit Ende 2007 auf 16:9 umgestellt. Für die Werbung hat die Umstellung bereits begonnen und soll bis 7. Juni 2008 finalisiert werden. Allerdings können Sie uns auch gerne jetzt schon die Spots im 16:9-Format anliefern. Wir denken, dass wir mit diesem Schritt einen weiteren Beweis für die Innovationskraft und Zukunftsorientiertheit der ARD liefern.

Darstellungsbeispiele

Abb.1

7. Beispiele

Die Darstellungen 1 und 2 bilden einen 16:9 TV-Spot auf einem 4:3 sowie auf einem 16:9 TV-Gerät ab. Auf einem 16:9 TV-Gerät erscheint der Spot in Vollbild.

Darstellungsbeispiele

Abb.2

Auf einem 4:3 TV-Gerät hingegen mit schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand.

Darstellungsbeispiele

Abb.3

In den Abbildungen 3 und 4 werden Ihnen mögliche Auswirkungen infolge einer Konvertierung eines 4:3 TV-Spots auf ein 16:9 Format veranschaulicht. Bei dieser Methode werden die diversen Bildausschnitte eines Spots szenenweise bearbeitet. Durch "Zoomen" wird ein 4:3 TV-Spot auf ein 16:9 Format angepasst.

Darstellungsbeispiele

Abb.4

Hierbei kommt es auf jeden Fall zu leichten Bildverlusten an den oberen und unteren Bildrändern. Diese Methode hat jedoch den Vorteil, dass der konvertierte Spot auf einem 16:9 TV-Gerät in Vollbild ausgestrahlt wird. Wir empfehlen in jedem Fall eine kurze Rücksprache mit Ihrer Postproduktion.

Abb.5

Die Abbildungen 5 und 6 zeigen die Möglichkeit auf, einen 4:3-Spot durch eine "Pillarbox"-Darstellung in ein 16:9 Format umzuwandeln. Dabei wird der 4:3 TV-Spot durch seitliche schwarze oder farblich angepasste Balken auf 16:9 verbreitert.

Abb.6

Auf dem 4:3 TV-Gerät wird der Spot dann mit schwarzen Balken oben und unten (technisch bedingt) und seitlichen schwarzen oder farbigen Balken dargestellt (Abb.5). Anders verhält es sich auf einem 16:9 TV-Gerät, dort erscheint der konvertierte Spot nur mit den seitlichen Balken (Abb.6). Zu einem Bildverlust an den Rändern kommt es bei dieser Methode nicht.

8. Fazit

Es ist auf jeden Fall ratsam bei der Produktion Ihrer Werbespots darauf zu achten, dass diese im 16:9-Format angeliefert werden können. Sollten Sie auch künftig Spots im 4:3-Format anliefern wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten der Ausstrahlung: Variante 1 (Abb.3 und 4) oder Variante 2 (Abb. 5 und 6). In beiden Fällen ist jedoch noch eine Nachbereitung des Spots vor der Ausstrahlung notwendig. Aber, die meiste Freude werden sowohl Sie und Ihr Kunde als auch wir und unsere Zuschauer haben, wenn Ihre Spots in 16:9 bei uns ankommen.

Sollten Sie weitere Fragen zu dem Thema haben, kontaktieren Sie bitte folgende Ansprechpartner der WDR mediagroup:

Markus Kreisel
Video- & Audiotechnik
Tel.: 0221/2035-220

Ursula Pipale
Auftrags- & Management-Service
Tel.: 0221/2035-145

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